23.08.2016

Sport hält fit und macht Spaß

Schon zwei bis drei Stunden pro Woche genügen

Hauptsache regelmäßig

Regelmäßige sportliche Betätigung hält die rheumatische Erkrankung in Schach. Dabei ist es nicht so entscheidend, was Sie tun, sondern dass Sie es gerne tun. Das kann ganz einfach der regelmäßige Spaziergang oder das sportliche Walking sein. Aber auch Radfahren, Schwimmen, Tanzen oder meditative Bewegung wie Yoga, Qi Gong u. ä. können durchaus empfehlenswert sein. Entscheidend ist, dass Sie sich dabei wohl fühlen. Schließlich soll die körperliche Aktivität Bestandteil Ihres Alltags werden.

Akzeptieren Sie Ihre Grenzen

Überfordern Sie sich nicht. Falscher Ehrgeiz schadet nur. Aber gehen Sie die Sache positiv an! Fragen Sie nicht: Was kann ich nicht mehr machen?, sondern suchen Sie: Was kann ich, und wie kann ich‘s machen? Meistens findet sich für alles eine Lösung.

Der Sport ersetzt nicht die Krankengymnastik. Wenn Sie zum Beispiel Probleme mit der Wirbelsäule haben, ist es ratsam, dass Sie zusätzlich unter Anleitung trainieren, wie man den Rücken schont, indem man Bewegungen verstärkt mit Knien und Sprunggelenken abfedert.

Welche Sportart darf es sein?

Wir wollen Ihnen an dieser Stelle nicht vorschreiben, welche Sportart geeignet oder ungeeignet ist. Wenn Sie Ihren Neigungen folgen, werden Sie sicher das Passende für sich finden. Alles, was Spaß macht, die Gelenke schont und die Beschwerden nicht verstärkt, ist erlaubt.

Bei der gewählten Sportart sollten

  • keine starken Erschütterungen auftreten
  • keine Fehlhaltungen am Bewegungsapparat vorkommen
  • einseitige Belastungen oder ein hohes Verletzungsrisiko vermieden werden

In der Gruppe geht vieles leichter

Wenn Sie Ihren Sport zusammen mit Gleichgesinnten betreiben, klappt es noch besser: denn feste Verabredungen mit der Gruppe stärken die Moral, wenn der „innere Schweinehund“ lieber mal wieder aussetzen würde. Auch der persönliche Austausch mit den anderen ist hilfreich. Nutzen Sie deshalb die zahlreichen Bewegungsangebote von Selbsthilfegruppen. Eine ausführliche Übersicht der Angebote vor Ort bietet die Deutsche Rheuma-Liga.